SanDPlan by BrehTech

Orientierender Bemessungscheck für Sanitätsdienste.

SanDPlan strukturiert Veranstaltungsdaten, geplante Vorhaltung und Plausibilität in einem eigenen frequenzbasierten Profil. Der Check ist für Angebote und interne Vorprüfung gedacht, nicht als verbindliche behördliche Entscheidung.

B2B-Fokus Für Sanitätsdienste, Hilfsorganisationen, Vereine, Firmen und organisatorische Auftraggeber.
Keine Patientendaten Planung, Angebote und Dokumente statt Einsatz- oder Behandlungsdokumentation.
Kundenseitige Verantwortung Berechnung, Texte und Dokumente bleiben vor Nutzung fachlich und rechtlich zu prüfen.
Rechtliche Abgrenzung: Dieses Profil ist keine Kopie eines fremden oder behördlichen Bemessungsverfahrens. Es orientiert sich methodisch an öffentlich beschriebenen Grundideen wie Besucherzeit, Einsatzfrequenz, Risikofaktoren und Schutzziel, nutzt aber eine eigene transparente Bewertungslogik.
Methodik und Quellenrahmen ansehen
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Veranstaltung prüfen

Demo mit Beispieldaten. Diese Berechnung wird nicht gespeichert und kann direkt angepasst werden.
Kundendaten für Ausgabe und Kontakt

Optional. Diese Angaben erscheinen in Vorschau, Ausdruck und gespeicherter Anfrage.

Risikomerkmale
Gelände und Erreichbarkeit
Unterscheidung Gelände beschreibt die Komplexität der Wege und Strukturen. Geländegröße beschreibt die Ausdehnung bzw. die Laufwege innerhalb der Veranstaltung.
Optionale Detailfaktoren

Nur ausfüllen, wenn diese Punkte für die Veranstaltung wirklich relevant sind.

Korrekturfaktoren

Optional für begründete Lagekenntnisse. Senkende Korrekturen sind nur bei kleinen, übersichtlichen Lagen möglich; bei größeren oder komplexeren Veranstaltungen werden sie automatisch begrenzt.

Geplante Vorhaltung

Ohne Speichern wird nur eine unmittelbare Vorschau berechnet. Gespeicherte Anfragen erhalten eine interne Referenz, einen Zugriffscode und werden zur Angebots-/Kontaktbearbeitung vorgehalten.

Sofortauswertung

Diese Berechnung wurde nicht gespeichert.

Die Ausgabe ist eine unmittelbare Vorschau. Für Zugriffscode, spätere Bearbeitung, Exporte und Vertragsdokumente bitte die Anfrage speichern.

Gesamtstärke 10
Einsatzstelle 6
Fahrzeugkräfte 4
Risiko Mittel

Vorschau der Veranstaltungsdaten

Orientierende Vorplanung für Demo Stadtfest. Empfohlen werden mindestens 10 Einsatzkräfte inklusive gebundener Fahrzeugbesatzungen.

Kunde / VeranstalterMusterauftraggeber GmbH
AnsprechpartnerMax Mustermann
Kontaktdemo@example.de
Ort / DatumInnenstadt Musterstadt · 13.07.2026
Besucher / Dauer3.500 Personen · 8,0 h
RisikoeinstufungMittel

Orientierungssumme: 3.672,00 EUR. Diese Summe ist nur eine nicht gespeicherte Kalkulationsvorschau.

Die eingetragene Vorhaltung liegt unter dem Orientierungsrahmen dieses Profils und sollte fachlich begründet oder angepasst werden.

Mittlere Risikolage. Eine Sanitätsstelle oder ein klarer Behandlungspunkt sowie mobile Trupps sollten geprüft werden. Als Orientierungswert werden mindestens 10 Einsatzkräfte angesetzt. Davon sind 6 Kräfte für UHS/mobile Trupps/Führung und 4 Kräfte für Fahrzeugbesatzungen gebunden.

Risiko mittel prüfbedürftig
10 Gesamtkräfte inkl. gebundener Fahrzeugbesatzungen
6 Einsatzstelle: UHS, mobile EVT, Führung und Springerfunktion
4 Fahrzeugbesatzungen für KTW/KTW-B/RTW/NEF
Ressourcenlogik: Fahrzeuge binden Personal. Die Gesamtstärke ist deshalb Einsatzstellenpersonal plus Fahrzeugbesatzungen.
6 Einsatzstellenkräfte UHS, mobile Teams, Führung und Springerfunktion.
4 Fahrzeugkräfte Für KTW/KTW-B/RTW/NEF gebunden und nicht zusätzlich zu addieren.

Fahrzeugbesatzungen sind in der Gesamtstärke enthalten und dürfen nicht zusätzlich zur ausgewiesenen Gesamtzahl addiert werden.

Der Orientierungswert liegt im internen Plausibilitätsrahmen.

Qualifikationen gesamt

SanH / Sanitäter5Basis des Sanitätswachdienstes, mobile Ausstattung, UHS-Unterstützung
RH / RDH0nicht als Standardpflicht gesetzt; nur nutzen, wenn die Organisation diese Qualifikation intern führt
RS3qualifizierte Funktion für UHS, Abschnitt, Truppführung oder erhöhte Lage
NotSan / RA1höher qualifizierte Funktion bei erhöhter Notfall-, Transport- oder Gefahrenrelevanz
Führung/Koordination1Abschnittsleitung, Kommunikation, Nachforderung, Dokumentation
NEF-/ärztlicher Abstimmungspunktnicht regelhaft aus diesem Profil ableitbar
HerkunftSanH/SanitäterRSNotSan/RAFührung
Einsatzstelle 4 1 0 1
Fahrzeugbesatzungen 1 2 1 0

Mittlere Lage: ein RS als qualifizierte Funktion ist plausibel; die übrige Vorhaltung kann je nach Organisationsstandard durch Sanitätshelfer/Sanitäter gestellt werden. Fahrzeugbesatzungen sind in diesen Summen bereits berücksichtigt.

Einsatzstelle: Personalverteilung

Einsatzstellenstärke6
Mobile Erstversorgungsteams (EVT)1 x 2 Kräfte
Gebundene UHS-Kräfte2
Führung separat gebunden1
Springer-/Führungsassistenz1
Summe der Verteilung6
Führungseparate Führung/Koordination innerhalb der Gesamtstärke vorsehen

Mobile Erstversorgungsteams (EVT), UHS-Personal, Führung und Springerfunktion sind eine Aufteilung derselben Gesamtstärke, keine zusätzlichen Kräfte. Eine einzelne Restkraft entsteht rechnerisch, wenn nach UHS, Führung und 2er-Trupps noch eine Kraft übrig bleibt; sie wird als Springer-/Führungsassistenz geplant.

Führungsstufe

Führungsstufe 1: Truppführung mit klar benannter Ansprechperson

Führungs-/Koordinationskräfte im Plan1
HinweisDie Führungsfunktion ist hier eher organisatorisch als stabsmäßig zu verstehen.
  • eine verantwortliche Ansprechperson für Veranstalter und Nachforderung
  • Führung kann bei kleiner Lage in einer Trupp-/UHS-Funktion mitlaufen
  • Kommunikationsweg zur Leitstelle oder zum öffentlichen Rettungsdienst dokumentieren

Fahrzeug-/Transportprüfung

Einsatz-/Materialfahrzeug prüfen

KTW1
KTW Typ B / KTW-B0
RTW1
NEF / ärztliche Rückfallebene0
Führung/Kommunikation1
Material/Logistik1

Gebundene Fahrzeugbesatzungen

FahrzeugAnzahlBesatzung im PlanHinweis
KTW 1 1 SanH/Sanitäter, 1 RS Bayern-Planungsannahme bei Transportbezug: mindestens 2 geeignete Personen, Patientenbetreuung mindestens RS prüfen.
RTW 1 1 RS, 1 NotSan/RA RTW-Besatzung nach Notfallrettung/örtlichem Rettungsdienstkonzept prüfen.
  • 1 KTW als Transport- oder Übergabekomponente prüfen
  • 1 RTW oder rettungsdienstlich gleichwertige Komponente prüfen
  • Führungs-/Kommunikationsfahrzeug oder feste Einsatzleitung vor Ort prüfen
  • Material-/Logistikfahrzeug für UHS und mobile Trupps prüfen

Eine eigene Transportvorhaltung ist nicht automatisch erforderlich, sollte aber begründet geprüft werden.

Landesprofil Fahrzeugbesatzung

Bayern: Bayern: BayRDG Art. 43 nennt für Krankenkraftwagen mindestens zwei geeignete Personen und beim Krankentransport mindestens eine Rettungssanitäterin/einen Rettungssanitäter zur Patientenbetreuung.

KTWBei Krankentransport mindestens RS zur Patientenbetreuung nach BayRDG Art. 43 prüfen.
KTW Typ B / KTW-BBei Verwendung als Krankenkraftwagen/Transportkomponente BayRDG Art. 43 und örtliches Konzept prüfen.
RTWNotfallrettung/arztbegleiteter Transport nach BayRDG Art. 43 und örtlichem Rettungsdienstkonzept prüfen.
NEFNotarzt-/Telenotarztqualifikation nach BayRDG Art. 43 prüfen.
  • Rettungsdienstrecht ist Landesrecht. Vorgaben für Notfallrettung und Krankentransport gelten nicht automatisch 1:1 für jeden Sanitätswachdienst.
  • Fahrzeug- und Personalvorschläge sind deshalb als Prüfhinweise zu verstehen und müssen mit Auftraggeber, Behörde, Rettungsdienstträger und Organisationsstandard abgeglichen werden.

UHS / Behandlungspunkt

UHS einfach: fester Behandlungspunkt / einfache UHS

2 Kräfte am Behandlungspunkt plus mobile Trupps prüfen

Qualifikationsannahme

Standardannahme: SanH/Sanitäter als Basis, eine RS-Funktion ist bei UHS-Betrieb oder Organisationsvorgabe plausibel. NotSan/RA nicht regelhaft aus einer einfachen UHS ableiten.

Funktion

  • klar ausgeschilderter Standort
  • Basisversorgung
  • Kommunikation zur Einsatzleitung
  • mobile Trupps angebunden

Ausstattung prüfen

  • Sanitätsrucksack/-tasche
  • AED prüfen
  • Verbandmaterial
  • Basisdiagnostik
  • Hygiene/PSA
  • Dokumentation
  • Witterungsschutz
Profil: SanDPlan Frequenzprofil v0.2.4-segment-balanced
Eigenes orientierendes Frequenzprofil. Es nutzt Besucherzeit, Risikofaktoren, Erreichbarkeit und geplantes Schutzziel als Plausibilitätsrahmen. Es ist keine Kopie eines bestehenden Verfahrens und keine verbindliche Einsatzplanung. Methodik

Fachliche Einordnung

Die Modul-Ausgabe trennt bewusst zwischen Kräften, Qualifikationen, mobilen Trupps, UHS und Rettungsmittelprüfung. Fahrzeugklassen und UHS-Ausstattung sind keine verbindliche Anordnung, sondern ein dokumentierter Prüfrahmen für Organisationsstandard, Auftraggeber und zuständige Stellen.

Methodische Referenzen: öffentlich zugängliche Fachveröffentlichungen, kommunale Sanitätswachdienst-Richtlinien und öffentlich beschriebene UHS-/Sanitätswachdienst-Strukturen. Keine fremden Tabellen oder Rechner werden kopiert.

Kennzahlen und Prüfpunkte

28.000 Besucherstunden
17.4 orientierende Sanitätskontakte gesamt
2.18 Kontakte pro Stunde
10 Orientierungswert Einsatzkräfte

Berechnungsfaktoren

FaktorWertWirkungEinordnung
Veranstaltungsart Markt / Stadtfest vorsichtig senkend Grundrisiko aus Art und erwartbarer Dynamik der Veranstaltung.
Risikomerkmale Faktor 1,35 erhöhend Alkohol, Dichte, Wetter, Zielgruppe, Konflikt- und Sonderrisiken.
Erreichbarkeit/Gelände Faktor 1,43 erhöhend Geländekomplexität, Größe, Bereiche, Zufahrt und Entfernung zur Regelrettung.
Nutzer-Korrektur Faktor 0,97 vorsichtig senkend Begrenzter Korrekturfaktor aus Auflagen, Vorjahreserfahrung und Infrastruktur. Senkende Korrekturen sind eng begrenzt und werden bei grossen oder komplexen Lagen automatisch gesperrt.
Gesamtprofil Faktor 1,78 stark erhöhend Kombination aus Veranstaltungsart, Risiko, Erreichbarkeit und begrenzter Nutzer-Korrektur.
Detailfaktor mittelgroße Fläche erhöhend Wird in Risiko-, Frequenz- oder Erreichbarkeitslogik berücksichtigt.
Getrennte Bereiche 2 Bereiche prüfend Kann Abschnittsbildung, mobile Teams und Führungs-/Kommunikationsaufwand erhöhen.
Korrekturfaktor unauffaellige Vorjahre dokumentiert vorsichtig senkend Vom Nutzer gesetzte, begrenzte Lagekorrektur. Die fachliche Begruendung sollte dokumentiert werden.
Betreiber-Tuning Kontaktrate 0,350 intern Aktueller Betreiberwert für erwartete Kontakte je 1.000 Besucherstunden.

Kalkulationsvorschau

Diese Kalkulation wurde nicht gespeichert und ist kein Angebotsdokument. Sie dient nur zur schnellen Orientierung auf Basis der eingegebenen Veranstaltungsdaten.

Referenz SDP-20260613-E9E3A7
Position Menge Einheit Satz Summe
SanH / Sanitäter 5 x 8,0 h Kraft x Stunde 28,00 EUR 1.120,00 EUR
Rettungssanitäter 3 x 8,0 h Kraft x Stunde 38,00 EUR 912,00 EUR
NotSan / RA 1 x 8,0 h Kraft x Stunde 55,00 EUR 440,00 EUR
Führung / Koordination 1 x 8,0 h Kraft x Stunde 45,00 EUR 360,00 EUR
KTW 1 Pauschale 180,00 EUR 180,00 EUR
RTW 1 Pauschale 320,00 EUR 320,00 EUR
Material/Logistik 1 Pauschale 120,00 EUR 120,00 EUR
UHS einfach / Materialpauschale 1 Pauschale 220,00 EUR 220,00 EUR
Zwischensumme 3.672,00 EUR
Umsatzsteuer 0% 0,00 EUR
Orientierungssumme 3.672,00 EUR

Orientierende Kalkulation mit Betreiber-Preisprofil. Preise, Zuschläge, Mindestzeiten und Steuerlogik bleiben organisationsabhängig zu prüfen.

Empfohlene Prüfpunkte

  • Zuständige Behörde, Feuerwehr/Rettungsdienst und Veranstaltervorgaben prüfen.
  • Rettungswege, Übergabepunkte und Zufahrten im Lageplan dokumentieren.
  • Kommunikation zwischen Sanitätsdienst, Veranstalter, Sicherheitsdienst und Leitstelle klären.
  • Führungsstruktur und Eskalationsweg für Lageänderungen festlegen.
  • Behandlungspunkt/Sanitätsstelle, mobile Trupps und Transportkomponente gesondert prüfen.
  • Wetterkonzept, Hitzeschutz/Unterkühlung und Unterstellmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Geländegröße, Abschnittsbildung, Truppwege und räumliche Funk-/Dokumentationsstruktur prüfen.
Diese Auswertung ist eine orientierende Arbeitshilfe. Örtliche Auflagen, behördliche Vorgaben, besondere Gefahren, Lagebesonderheiten und die verantwortliche Einsatzplanung können abweichende Anforderungen ergeben. Die finale Bewertung bleibt bei Nutzer, Sanitätsdienstleitung und den zuständigen Stellen.